Die Nettogewinne von Philips Electronics brechen ein

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69 Prozent Nettogewinnrückgang lassen nichts Gutes ahnen. Dramatisch verbessert hat sich nur das Halbeitergeschäft des niederländischen Konzerns.

Der niederländische Elektronikkonzern musste im zweiten Quartal einen heftigen Nettogewinnrückgang von 69 Prozent auf 301 Millionen Euro hinnehmen, berichtet Reuters.

Damit hatte die Börse nicht gerechnet. Während der Umsatz sich um 10 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro entwickelte und der operative Gewinn (vor Steuern und Abschreibungen) sich auf 367 Millionen Euro erhöhte, sieht es unter dem Strich bei Philips Electronics nicht mehr ganz so rosig aus.

Die Sparten Medizintechnik,
Haushaltsgeräte und Beleuchtung weisen noch Gewinnwachstum auf. Doch der wichtige Bereich Konsumelektronik erlebte beim operativen Gewinn einen Einbruch um 27 Prozent. Dafür konnte immerhin die Halbleitersparte dank einer Restrukturierung den operativen Gewinn
vervierfachen.

Wie das Unternehmen gestern noch mitteilte, werde ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden Euro aufgelegt. Außerdem gab Philips noch eine Umsatzwarnung ab, denn das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte werde
sogar noch unter dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2005 erwartet. (rm/mk)

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