Überraschung: Ab Morgen verkauft Intel seine Montecito-CPU

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INQ_IntelItanium.jpg Da war doch noch was? Genau, seit halben Ewigkeiten redet Intel über seinen verbesserten Itanium-Prozessor mit dem Codenamen Montecito. Viele Beobachter haben schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass es noch ein lebendes Projekt sei. Doch Totgesagte leben länger.

Schon seit Monaten war keine Rede mehr vom Montecito. Deshalb kommt der morgige Verkaufsstart richtig unerwartet. Zumal es dunkle Gerüchte unter Erbsenzählern gab, dass der Chip viel zu teuer geraten sei, um ihn überhaupt auf den Markt bringen zu können. Intel solle das Geld lieber sparen und sich etwas schönes zu Weihnachten davon kaufen, lauteten die bösen Ratschläge seitens der Wallstreet.

Entwickelt wurde der neue Itanium-Prozessor, um mit den High-End-Modellen von IBM und Sun mitzuhalten, dabei aber höchstens 100 Watt zu verbrauchen. Klar, ein wirklich erfolgreiches Itanium-Modell fehlt Intel noch in seiner Sammlung, denn seit 2001 konnten die Entwicklungskosten für diese Chipfamilie kaum eingespielt werden. Doch die Vorboten sind nicht so verheißungsvoll, denn die Softwareentwickler waren vom neuen Itanium wenig begeistert. VMware z.B. will den Neuen erst gar nicht supporten. (Nick Farrell/rm)

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