Fujitsu Siemens: Stellenabbau und 40-Stunden-Woche

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Das Geschäftsjahr lief für den PC-Hersteller bislang unerwartet schlecht, nun will man die Personalkosten reduzieren.

Vor allem ein schlechtes Quartal zwischen April und Juni mit einem Umsatzrückgang um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und Restrukturierungskosten durch die Übernahmen der Wartungssparte des IT-Dienstleisters Siemens SBS plagen den PC-Hersteller Fujitsu Siemens. Wie die Zeitung Die Welt berichtet, will man demnächst Gespräche mit Arbeitnehmervertretern über konkrete Maßnahmen bei SBS führen. “Vom Ausgang dieser Gespräche hängt ab, wie viele Stellen an welchen Standorten tatsächlich abgebaut werden müssen”, sagte Vorstandschef Bernd Bischoff.

Zudem sollen in der inländischen PC-Produktion deutlich die Kosten reduziert werden. “Mit der 35-Stunden-Woche werden wir unsere beiden Werke in Augsburg und Sömmerda so nicht halten können”, so Bischoff. Mit dem Betriebsrat würde man bereits über eine Senkung der Personalkosten sprechen. (dd)

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