WoW: dringende Verbesserungen eingeleitet

Allgemein

Die Gelddruckmaschine World of Warcraft dürfte ihrem Entwickler Blizzard in diesem Jahr knapp eine Milliarde Umsatz einbringen. Grund genug, ein wenig auf die Kunden einzugehen.

Massive Multiplayer Online Games (MMOGs) gelten mittlerweile als Boom-Branche inenrhalb der IT, bringen aber ihre eigenen Probleme mit sich. Der Vorreiter WoW zählt mittlerweile 6 Millionen Einwohner (Abonnenten), mehr als ein kleineres europäisches Land. Durch die technisch bedingte Aufsplitterung in Dörfer (Servershards) von je wenigen Tausend Spielern treten Unterschiede zutage, so dass vielerorts Unzufriedenheit herrscht und Reiseerleichterungen (Wechsel des Servers) gefordert werden. So nützen tolle neue Freizeitmöglichkeiten (Dungeons) nur jenen etwas, die auf eine aktive Unterstützung durch einen erfahrenen Clan zählen können. Schwach bevölkerte Server leiden sogar unter unkontrollierter Vermehrung der NPCs (Non Player Characters). Zum Glück gibt es jetzt die Möglichkeit, den eigenen Avatar auf einen anderen Server umziehen zu lassen, für einen Obolus von je 19 Euro. So kann Blizzard auch mit den Schwächen des eigenen Produkts Geld verdienen.

Linq