Besser spät als nie: Das neue Suse 10.1 kommt mit 3D-Desktop, dem Sicherheitspaket App Armor und einer verbesserten Virtualisierung mit Xen.
Testbericht
Linux-Distribution: Suse Linux 10.1
Mit zwei Monaten Verspätung startet das neue Suse 10.1. Vor allem drei Neuheiten sollen für die Verzögerung entschädigen. In spektakulärer 3D-Desktop, ein Yast-Modul für Virtualisierung und der Applikationsschutz App Armor. Der Haken dabei ist, dass keine dieser Hauptneuheiten sofort nach der Installation funktioniert – der Nutzer muss selbst Hand anlegen.
Die Konfiguration für den 3D-Desktop ist aufwändig. Der User muss den Xserver Xgl mühsam per Hand einrichten. Zuerst müssen die Pakete Xgl und Compiz per Yast 2 nachinstalliert werden. Der Befehl gnome-xgl-settings verrät, ob Ihre Grafikausstattung ausreicht. Auf jeden Fall sind die aktuellen Grafikkarten-Treiber von ATI oder Nvidia nötig, was einen Rattenschwanz an zusätzlicher Arbeit nach sich zieht, wie etwa die Installation der Kernel-Quellen.









