EU-Strafe: Microsoft darf 280,5 Millionen Euro abdrücken

Allgemein

Die EU-Kommission stellte heute fest, dass sich Microsoft nach wie vor illegal verhalte. Daher sei eine sofortige Strafzahlung fällig. Zusätzlich zu den 280,5 Millionen Euro Bußgeld werden ab 31. Juli weitere 3 Millionen Euro pro Tag fällig, falls der Konzern sein Verhalten nicht ändere und sich an die EU-Vorgaben vom März 2004 halte, also den Windows-Code für Konkurrenten öffne.

Es ist das erste Mal, dass die EU-Kommission eine Firma dafür bestrafen muss, sich einer Anordnung zu widersetzen. “Kein Unternehmen steht über dem Gesetz, auch Microsoft nicht”, bekräftigte die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Microsofts Einspruch gegen die Entscheidung der ersten Instanz stelle die Firma nicht davon frei, der Anordnung Folge zu leisten. (rm)

Linq