Ashampoo Antispware 1.20
Schnüffler aufspüren

SicherheitSicherheitsmanagement

In Ergänzung zu einer vorhandenen Firewall und einem Virenscanner räumt die Software mit Spionen aller Art auf.

Testbericht

Ashampoo Antispware 1.20

Über 400 000 Schädlinge kennt die Signaturdatenbank von Ashampoo Antispyware, die sich auf Wunsch automatisch aktualisiert. Dazu zählen Spyware, Adware, Würmer, Trojaner, Keylogger und Rootkits. Die Anwendung kombiniert einen klassischen Scanner mit einem Echtzeitschutz, der im Hintergrund Dateien, Prozesse und E-Mails auf Gefahren untersucht. Dabei scannt das Tool in Archiven und untersucht auch die alternativen Datenströme im NTFS-Dateisystem.

Die Software kann ins Kontextmenü eingeklinkt werden, so dass der Benutzer einzelne Ordner inspizieren kann. Ein nützliches Add-on ist der Autostart-Manager, der alle Programme auflistet, die beim Windows-Start aufgerufen werden. So spüren die Tester mehrere Prozesse auf, die sich auf deinstallierte Programme oder unerwünschte Schnellstarter und Ähnliches beziehen, und blocken sie.

Im Test entdeckt die Software ein Rootkit auf dem Testsystem, entfernt aber auch die Remote-Desktop-Software Tight VNC, die als Riskware eingestuft wird. Die Wiederherstellung der Dateien aus der Quarantäne klappt jedoch problemlos, und die Deaktivierung ist auf Rechnern unerfahrener Anwender sicher eine gute Idee.


Fazit

Ashampoo Antispware 1.20

Die Software hinterlässt im Testlabor einen sehr guten Eindruck. Der Wächter garantiert einen zuverlässigen Echtzeitschutz vor Spionen und der Übernahme des Systems durch Hacker und Spammer. Der Scanner findet die präparierte Malware, stellt aber auch Fernsteuerungssoftware unter Quarantäne.

Plus
– ausgereifter Scanner mit Echtzeitschutz
– scannt Prozesse und Archive und findet Rootkits

Minus
– deaktiviert ungefragt Fernsteuerungssoftware

Info
Vertrieb: Ashampoo
Preis: 29,99 Euro
Plattform: Windows 2000/XP