Vonage lädt sich weitere VoIP-Patent-Probleme auf

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Der VoIP-Provider hat seit einiger Zeit schon Verfahren rund um die Technologie an der Backe. Als ob das nicht reicht, kaufte das Unternehmen drei weitere Patente ein – und handelte sich ein neues Verfahren ein.

Der Internet-Telefon-Konzern Vonage hat sich Patente über die Kompression digitaler Signale für eine unbekannte Summe auf dem freien Markt gesichert. Mit dem Deal will sich Vonage bei den laufenden VoIP-Patentverfahren gegen Sprint Communications und Verizon Communications entlasten.

Verizon wirft Vonage vor, sieben seiner Patente für Internet-Telefonie zu verletzen. Um die Sache noch zu verkomplizieren, hat soeben die Klausner Technologies Inc, fleißiger Patentsammler, in Texas ein neues VoIP-Verfahren gegen Vonage eröffnet.

Klausner möchte Lizenzzahlungen und Wiedergutmachungen in Höhe von 180 Millionen Dollar ernten. Wenig gute Nachrichten für die Aktionäre, denn die Vonage-Papiere gaben mittlerweile derart nach, dass sie weniger als die Hälfte Wert sind als noch beim Börsenstart im Mai. (rm)

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