Spenden für Afrika

Allgemein

Spendenaufrufe direkt aus mittelafrikanischen Email-Accounts, auch bekannt als 419-Scam, erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit.

Manchmal bin ich froh um eine gewissen Unschärfe im Spamfilter meines Emailproviders. So erreichte mich in der Kühle des heutigen Dienstagmorgens ein dringender elektronischer Brief von Herrn Uche Alamieyeseigha, seinerseits und nach Selbstauskunft Sohn des ehemaligen Gouverneurs des nigerianischen Bundesstaats Bayelsa. Dieser, und das wird durch beigefügte Nachrichten-URLs bebildert, habe eine Zahlung von 5,5 Millionen US-Dollar von namhaften Olkonzernen wie Shell und Exxon erhalten, welche wiederum aber leider durch unglückliche Umstände etc. Ob ich wohl aushelfen könne, fragt Herr Alamieyeseigha (Junior) mit ausgesuchter Höflichkeit weiter, es solle mein Schaden nicht sein. Nun lässt sich aus den verlinkten Online-News aber ersehen, dass der Senior dieses Falles sein Zubrot eindeutig mit Schmiergeldern in kontinentalem Ausmass erzielte. Daher meine Frage an die deutschen Inquirer-Leser: Wie würden Sie sich verhalten?