Neue Musikpiraten-Jagd à la Großbritannien

PolitikWorkspaceZubehör

Die britische Musikindustrie übt Druck auf die Internet-Provider aus, jene Kunden aus dem Netz zu verbannen, die illegal Songs tauschen.

Die Plattenbosse testen offenbar eine neue Strategie aus. Statt einzelne Datei-Tauscher zu jagen, versuchen sie, die großen Web-Anbieter wie AOL, Yahoo und BT dazu zu bringen, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Jeder Provider solle die Accounts aller verdächtigen Downloader einfach löschen, um sie von der Quelle zu trennen.

In einem ersten konkreten Schritt wurden gestern Tiscali und Cable & Wireless aufgefordert, bei 59 konkreten Kunden, deren IP ermittelt worden war, den Stecker zu ziehen.

Dieser Weg der British Phonographic Industry hätte die Vorteile, nicht mehr die echten Namen und Daten der Musiktauscher ermitteln zu müssen. Außerdem würden so die Provider dazu gebracht, Internet-Polizei zu spielen. Jene können sich für die neue BPI-Idee so rein gar nicht begeistern. (rm)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen