USA: Keine Privatsphäre für jugendliche Handybesitzer

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INQ_Handyfreiheit.gif Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sei es jetzt möglich, dass Hochschulen ihren Studenten das Handy wegnehmen. Nicht nur, um den Unterricht ungestört durchzuziehen und digitale Mogeleien zu unterbinden, sondern vor allem auch, um die Mobiltelefone auf “kriminelle Aktivitäten” zu durchsuchen.

Während bei uns also die Schulen besorgt die Handys der Schüler nach Gewaltvideos durchforsten, machen sich US-Oberschulen daran, mögliche Gewaltverbrecher, Drogendealer und Hehler zu jagen. Natürlich regen sich Schüler und Studenten mächtig darüber auf, sehen sie das als Eindringen in ihre Privatsphäre. Das hehre Rechtsprinzip “Unschuldig bis zum Beweis der Schuld” gehe auf diese Weise verloren. Die US-Bundesgesetze erlauben im Falle eines “begründeten Verdachts” solche Durchsuchungen. (rm)

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