IT-Branche streitet noch immer über Schicksal des britischen NASA-Hackers

Sicherheit

Wird er ausgeliefert oder nicht? Die Briten streiten sich darüber, ob Gary McKinnon ein Alien-vernarrter Spinner ist oder einfach nur die Sicherheit der USA bloßlegen wollte.

Der Computerfreak Gary McKinnon hat schon vor einiger Zeit trotz aller Sicherheitsmaßnahmen Computer des Pentagons wie auch der NASA gehackt. Zwar sollte er in die USA ausgeliefert werden (wir berichteten), doch McKinnon wehrt sich noch immer verzweifelt gegen die Auslieferungs-Entscheidung des britischen Innenministers – McKinnon protestierte lauthals gegen diese Forderung. Ihm selbst zufolge habe er keine bösen Absichten gehegt und wollte lediglich von den USA zurückgehaltene “außerirdische Technologien” an die Öffentlichkeit bringen, wie er in einem Interview mit dem Szenemagazin Wired bekannt gab (wir berichteten).

Die britische Security-Firma Sophos hat nun “das Volk” befragt: Gemäß seiner Online-Umfrage sind die Briten absolut geteilter Meinung über die Auslieferung des Hackers: 48% meinen, er solle an die USA übergeben werden, 52% sind dagegen.

McKinnon seinerseits fordert die USA noch immer auf, die vermeintlichen Alien-Beweise auszuliefern. Zwei Wochen bleiben ihm noch, das Auslieferungsurteil des Innenministers anzufechten. (es/mk)

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