Freescale verkündet Durchbruch bei der Speichertechnik

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INQ_MRAM.jpg Eigentlich haben wir Freaks uns gedanklich doch schon längst von der guten alten Magnettechnik verabschiedet. Doch der technische Durchbruch, den Freescale nun auf den Markt bringt, hat nichts mit Optik oder nano zu tun, sondern mit langweiligem Magnetismus.

Nach DRAM und SRAM soll künftig MRAM folgen: Freescale hat den “Magnetoresistive Random Access Memory” serienreif bekommen. Der Speicher verspricht schnellere Zugriffe (keine Bootprozesse) und behält seine Daten auch ohne Stromversorgung ewiglich. Ohnehin würden Platz- und Stromverbrauch niedriger ausfallen. Das wäre wirklich revolutionär.

MRAM-Module soll es schon bald ab 4 MBit und ab 25 Dollar (20 Euro) pro Stück geben. Das ist natürlich deutlich über DRAM-Niveau, aber noch unter den NAND-Flash-Preisen. (rm)

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