Das Rockstar-Boot verliert an Fahrt und zieht Wasser

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Das Entwicklungsstudio Rockstar durchlebt schwere Zeiten, ausgelöst durch zuviel Sex, Drogen & Rock´n´Roll. Wie bitte? Okay, nicht die Belegschaft hat sich solcher Orgien hingegeben (soweit wir wissen), sondern die virtuellen Akteure in “Grand Theft Auto: San Andreas” gaben sich in geheimen Ecken des Spiels nicht gerade jugendrei, was ja schon seit Jahr und Tag für Trouble sorgt. Mittlerweile verursacht der ganze Skandal einen ziemlichen Blutverlust in der Firma.

INQ_RockstarTrouble.jpg Durch wiederholt einfallende Behörden-Schnüffler fühlten sich manche Rockstar-Mitarbeiter nicht mehr sehr wohl am Arbeitsplatz. Im Falle von zwei verdächtigten Angestellten dreht die Polizei momentan jedes Bit um. Die Folge: Das Studio ist von Image und Wirtschaftlichkeit her angeschlagen und musste schon zwei Außenstellen (Wien und “Indie Built”) schließen.

Abgesehen von den Entlassungen durch diese und andere Sparmaßnahmen fliehen nun weitere Ratten das sinkende Schiff. Und mit Jamie King, Vizepräsident Entwicklung und einer der Mitbegründer, auch der Steuermann. Weitere Offiziere wie zwei Marketing-Direktoren und ein Gutteil der PR-Abteilung folgten auf dem Fuße. Die abgebrühten Börsenanalysten beunruhigt das noch nicht allzusehr – so lange nicht die guten Entwickler in Scharen abheuern. PR und Marketing kosten ja doch nur Geld… (Nick Farrell)

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