Bund der Steuerzahler kritisiert GEZ-Gebühr für Firmen-PCs

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Der Verein hält die Gebühren für unternehmensfeindlich und bemängelt, dass man die Unternehmer erst zur elektronischen Steuererklärung verpflichtet habe und nun für die dazu angeschafften Internet-PCs abkassiert.

Betriebliche Radio- und Fernsehgeräte sind nach Ansicht des Bundes für Steuerzahler in vielen Unternehmen nicht vorhanden. Deshalb sei die GEZ-Gebühr für Internet-PCs unternehmensfeindlich, vor allem für selbständige Unternehmer. Sie müssten in vielen Fällen dreifach zahlen: für den häuslichen Fernseher (204,36 Euro/Jahr), das Radio im Firmen-PKW (61,32 Euro/Jahr) sowie den für die elektronische Steuererklärung notwendigen Firmen-Rechner (204,36 Euro/Jahr) ? alles in allem 470,04 Euro im Jahr.

Dabei sei es praxisfern, davon auszugehen, dass betriebliche PCs zum Empfang von Fernseh- und Hörfunkprogrammen zweckentfremdet würden, meint der Bund der Steuerzahler Thüringen und hat den Ministerpräsidenten Dieter Althaus aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Unternehmen auf betriebliche PCs und Notebooks keine Rundfunkgebühren zahlen müssen. (dd)

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