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Camtasia im Einsatz
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Am Beispiel von Camtasia soll gezeigt werden, wie Screen-Recording funktioniert und worauf Sie achten müssen. Die Wahl fiel auf Camtasia, da es bei relativ günstigem Preis sehr viele Funktionen bietet und eine hervorragende Datenkomprimierung an Bord hat. Einen Workshop mit Macromedia Captivate finden Sie übrigens in Internet Professionell, Ausgabe 1/2005.
Prinzipiell gilt, dass Sie vor dem Aufzeichnen im Kopf haben sollten, was in etwa in dem Video vorkommen soll. Auch eine ungefähre Videolänge sollten Sie anpeilen. Vor allem zu lange Videosequenzen überfordern die Aufmerksamkeit des Betrachters und meist auch die Bandbreite seines Internet-Anschluss. Camtasia ordnet die aufgenommenen Clips in einem Projekt. Beim Start werden Sie gefragt, ob Sie das Projekt aus einer neuen Aufnahme oder mit bestehenden Dateien starten sollen. Starten Sie hier mit einem neuen Projekt und einer neuen Aufnahme.
Sie werden daraufhin gefragt, welcher Bereich des Bildschirms für die Aufnahme herangezogen werden soll. Sie können den Bereich selbst aufziehen, ein Fenster oder den gesamten Bildschirm wählen.
Wenn Sie ein Fenster verwenden, wandelt Camtasia automatisch die Maße und die Position des Fensters in Koordinaten für einen festen Bereich um. In diesem Bereich können Sie selbstverständlich auch andere Fenster sichtbar machen. Im vorliegenden Beispiel soll das Fenster den Browser darstellen. Das Fenster erhält eine feste Größe von 800×600 Pixel. Um das zu erreichen, skalieren Sie das Browserfenster oder ziehen zuerst den Bereich auf und passen dann das Fenster darin an. Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, das Fenster nicht nachträglich zu verschieben. Kleine Ungenauigkeiten, und sei es nur eine um einen Pixel falsche Position, wirken in einem Video verheerend.
Als Nächstes legen Sie fest, ob zusätzlich zur Bildschirmaufnahme auch Audio oder ein Video per Webcam aufgenommen wird. Die Audio-Aufnahme werden Sie gerade für längere Videostücke aktivieren. Sie benötigen dafür ein Headset oder ein Mikrofon. Hier ist – neben einer guten Sprechstimme – vor allem die Qualität des Mikrofons und eine geringe Geräuschkulisse in der Umgebung entscheidend. Schon der Lüfter des eigenen Rechners kann sich renitent in die Audiospur legen. Das Mikrofon sollte vor allem in ausreichender Lautstärke aufnehmen und Störgeräusche filtern können. Die Audioaufnahme ist es auch meistens, die bei professionelleren Produktionen nachbearbeitet werden muss und die am meisten Sorgfalt erfordert.
Neben der Audio-Aufzeichnung erlaubt Camtasia, gleichzeitig mit dem Screen-Recording auch von einer Webcam Bilder aufzunehmen. Diese können dann als kleinere Darstellung in das Hauptvideo eingeklinkt werden und so beispielsweise den Referenten zeigen, während er eine Präsentation hält. Speziell für Maus- und Tastenklicks nimmt Camtasia auf Wunsch auch eigene Sounds mit in das Video auf. Sie finden diese Optionen auch bei der Aufnahme im Camtasia Recorder.






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