Silicon Graphics: Sanierung mit neuen Aktien

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Der angeschlagene Computergrafik-Spezialist legte gestern einen Sanierungsplan vor, mit dessen Hilfe sich das Unternehmen wieder aus dem Gläubigerschutz nach Chapter 11 hocharbeiten will.

Wie Silicon Graphics darlegte, werde durch eine neue Kreditlinie die Verschuldung von 276 auf 56 Millionen Euro verringert. Im Gegenzug würden die Gläubiger sämtliche neuen Aktien zuerkannt bekommen. Für die bestehenden Aktionäre sei an keine Entschädigung gedacht, was den Börsenkurs abends um über 20 Prozent einbrechen ließ.

Das kalifornische Unternehmen gehe davon aus, sich durch diese Lösung bis September aus der Insolvenz befreit zu haben und den regulären Betrieb wieder aufnehmen zu können. (rm)

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