DOSSIERS
HDTV
Die Wahrheit über HD
Die wichtigsten Fragen zum Display-Kauf
HDTV
Billig- oder Markenfernseher: Die Unterschiede liegen häufig in der signalverarbeitenden Elektronik. Billig-Flachbildschirme haben beispielsweise häufig Probleme, das aktuelle Standard-TV-Signal (PAL) auf die native Bildschirmauflösung zu skalieren. Wer viel ARD und ZDF (Sendungen in PAL) sieht, ist mit hochwertigen Geräten erfahrungsgemäß besser bedient.
Größe des Fernsehers: Hängt von der Sehgewohnheit und von den Räumlichkeiten ab. Als Faustregel für den Abstand bewährt sich bei Widescreen-Bildschirmen (16:9) folgende Rechnung: Das Zweifache der Bilddiagonale wird von vielen als angenehmer Abstand empfunden. Bei einem 42-Zoll-Bildschirm reichen knapp 2 Meter Abstand. Kleiner als 30 Zoll sollte der TV im Wohnzimmer nicht sein. Vorsicht: Die Flachbildschirme produzieren Abwärme. Immer etwas »Luft« lassen, damit die Displays nicht überhitzen.
16:9- oder 4:3-Fernseher: Dem 16:9-Fernsehformat gehört die Zukunft. Beispielsweise wird die WM 2006 nur in diesem Widescreen-Format ausgestrahlt.
Plasma oder LCD: Beide Technologien sind in der Bildqualität inzwischen nahezu gleichwertig. Entscheidend ist die Bilddiagonale: Ab 42 Zoll Bilddiagonale sind Plasmas in der Regel günstiger, bei kleineren Bilddiagonalen sind LCDs empfehlenswerter.
Kompatibilität zwischen Receiver und HD-Bildschirm: Vor dem Kauf der Geräte die Kombination ausprobieren. Nicht jeder Fernseher versteht auch das HDMI-Signal des Receivers. Auch die DVI-Schnittstellen sind nicht immer untereinander kompatibel.
HDMI oder DVI: HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist die TV-Schnittstelle der Zukunft, quasi der digitale Nachfolger von analogem Scart, und wird langfristig Standard sein. Allerdings: HDMI-Kabel kostet teilweise doppelt so viel die DVI-D. Dafür sind bei HDMI längere Kabellängen möglich (15 Meter HDMI, 5 Meter DVI-D).






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