Fehlende Zahlungsmöglichkeiten bremsen Online-Shopper

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Die meisten Internet-Händler setzen auf die Zahlung bei Vorkasse, obwohl fast die Hälfte der Kunden dies als zu unsicher empfindet.

Laut einer Studie von EuPD Research im Auftrag von Paypal halten sich 37,7 Prozent der deutschen Online-Shopper wegen nicht passender Zahlverfahren beim Einkauf zurück. So bieten denn 88,1 Prozent der Internet-Händler das Bezahlen per Vorkasse an, obwohl dies bei den Kunden wenig beliebt ist. 44,6 Prozent halten es für unsicher, und auch die Händler bewerten es als nicht kundenfreundlich.

Die meisten Händler (95,8 Prozent) setzen deshalb auf mehrere Zahlungsmöglichkeiten, neben der Vorkassezahlung per Überweisung zumeist auch die Zahlung per Nachnahme und das Lastschriftverfahren. Dennoch glauben 37,4 Prozent der Shop-Betreiber, mit den angebotenen Möglichkeiten nicht alle relevanten Zielgruppen zu erreichen.

Problematisch ist insbesondere die Diskrepanz zwischen Händler- und Käuferinteressen. Den Händlern geht es vor allem um die Sicherheit vor Zahlungsausfällen, weshalb bei ihnen beliebte Bezahlverfahren von den Shoppern oft als unsicher empfunden werden – verlagern sie doch das Risiko vom Shop auf den Käufer. Viele Shops unterschätzen jedoch die Vorbehalte der Kunden, was vor allem für kleinere Anbieter gefährlich ist. Den großen und etablierten Shops bringt der Käufer eher einen Vertrauensvorschuss entgegen. (dd)

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