Ericsson hält eisern an WAP fest

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Während jeder im virtuellen Universum ´googelt`, ´WAPt` praktisch niemand: Das Wort ist einfach nicht sexy genug und deshalb nimmt es auch kaum jemand in den Mund. Außer Ericsson. Die halten nicht nur am ungeliebten WAPpen fest, sondern erweitern ihren Service gerade nach England.

Auch mobil setzen sich so langsam die HTML-Seiten durch. Doch es gibt noch genügend auf WAP basierende Seiten, die vielleicht auch den neuen WAP-Billing-Service von Ericsson nutzen möchten, um deren Modell der Umsatzteilung zu nutzen. Ericsson gibt etwas von den Datenumsätzen ab und der Site-Anbieter wirft etwas von den Verkaufsumsätzen in den Topf.

Das elegante an WAP-Billing: es funktioniert wie eine Middleware, die Site braucht sich um die technischen Belange auf der Kundenseite nicht mehr zu kümmern. Und es funktioniere global, was den Anbietern eine höhere Reichweite bescheren soll. Immerhin gibt es auf diese Weise den (theoretischen) Zugriff auf 500 Millionen WAP-Nutzer in zehn Ländern. Ericsson strebt mit “pay4it” zudem einen neuen Open-API-Standard an, den vor allem kleine und mittlere Internet-Shops ihren Kunden anbieten sollen. Warum nicht, so lange sie es nicht WAP-pay nennen… (Tony Dennis)

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