Datenschutz per Klebstoff-Tube

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INQ_Klebstoff.gif Das Finanz-Online-Magazin “The Australian Financial Review” verriet eines “der” Geheimnisse von IT-Sicherheitsmanager: Aus Angst vor internem Datendiebstahl kleben sie ihre Systeme einfach zu. Vor allem der USB-Port kriegt gerne eine Portion Superkleber ab. Mann, da fühle ich mich doch gleich viel sicherer…

Der Klebstoffverbrauch soll in manchen Unternehmen enorm sein. Natürlich nicht, weil Generationen von Entwicklern zur Entspannung an Tüten schnüffeln (obwohl es manche Fehlentwicklung erklären würde), sondern es wird als simple Methode gegen Industriespionage eingesetzt. Entwicklungssysteme haben keine Wechselmedien, keine Speicherkarten-Slots und auch nur sehr eingeschränkte bzw. kontrollierte Netzfähigkeiten sowie Sicherungen an den LAN-Kabeln. Nur der USB-Port, der wurde in der Vergangenheit wohl oft übersehen, denn heutzutage sollen die paranoiden Pragmatiker ihn einfach zukleben. Mal ehrlich, ließe sich ein wirklicher Hightech-Spion von einer Tube stoppen? (Nick Farrell)

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