Jobkiller: BenQ-Siemens streicht Arbeitsplätze in Deutschland

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Die deutsch-taiwanesische Handy-Sparte kündigte gestern schmerzhafte Umstrukturierungen an. Im Klartext: 10 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland werden gestrichen.

Mit der Ankündigung begegnete der taiwanesische Konzern BenQ Mobile Medienberichten, die mit noch drastischeren Einsparungen spekuliert hatten und ein Viertel der Jobs gefährdet sahen. Als Ursache für den Arbeitsplatzabbau gelten weiterhin Startschwierigkeiten nach der Übernahme der Siemens-Sparte (wir berichteten).

BenQ führt die schlechte Marktperformance, die dem Unternehmen Verluste von insgesamt 280 Millionen Euro zugefügt haben, unter anderem auf das verspätete Erscheinen von neuen Handy-Modellen zurück.

Nicht zuletzt durch die gute Performance der Branchengrößen Nokia und Motorola verlor BenQ-Siemens Marktanteile und liegt derzeit bei gerade einmal 3,5 Prozent. BenQ werfe nun alle Ressourcen in die Waagschale, um beim Weihnachtsgeschäft zu punkten. (rm)

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