Aktivisten warnen vor Zwei-Klassen-Internet

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Ein im US-Kongress diskutiertes Gesetz könnte die bevorzugte Übertragung von Daten gegen zusätzliche Gebühr ermöglichen.

Laut eines Artikels auf Spiegel Online tobt in den USA derzeit ein Streit darum, “ob Breitbandanbieter das Recht haben sollen, von Internetfirmen eine Extragebühr auf besonders schnelle Verbindungen zu erheben”.

Bislang sei die Geschwindigkeit beim Abruf einer Webseite wie Google oder Amazon beziehungsweise das Nutzen eines Dienstes wie Google Earth gleich schnell – die Daten kommen, wie die Leitungen liefern.

Nun würden Netzbetreiber gerne Pakete an die Anbieter von breitbandigen Inhalten – etwa Videos – verkaufen, die eine priorisierte Übertragung gewähren.

Ein Gesetzesentwurf der demokratischen Senatoren Dorgan und Inouye soll den Netzbetreibern verbieten, Internet-Angebote zu behindern, entwerten oder zu diskriminieren. Jedoch sehen “die meisten Republikaner” […] “für eine solche Regelung keinen Bedarf”, so Spiegel Online. Bereits jetzt habe das Bündnis SavetheInternet.com mehr als eine Million Unterschriften gegen die “Datenmaut” gesammelt. (ds)

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