Deutsche Metro-Gruppe und Intel: Kartellverdacht

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Das Kartellamt ermittelt gegen Mediamarkt und Saturn. Es liegen Beweise dafür vor, dass einseitig Intel-bestückte PCs vertrieben wurden.

Wie unsere aufmerksamen britischen Kollegen erzählen, hat Forbes bei der Financial Times in die Karten in den Redaktionsplan kucken können. Dort ist ein Enthüllungsartikel für die Dienstagausgabe vorgemerkt. Demnach hat das Bundeskartellamt einen Brief der Metro-Tochter Media Markt in Händen, in dem einem kleinen PC-Hersteller die Zusammenarbeit aufgekündigt wird. Der Grund: der ungezogene kleine PC-Hersteller hat es gewagt, auch Produkte mit AMD-Prozessoren anzubieten. Das riecht so sehr nach Kartell, dass Ermittlungen aufgenommen wurden. Das kann aber ziemlich teuer werden. Für Metro und Intel.

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