Infineon-Rivale Micron erreicht das rettende Ufer

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Der US-Speicherchiphersteller hat im abgelaufenen Geschäftsquartal wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Unterm Strich verdiente der Konzern in den vergangenen Monaten 89 Millionen. Dollar (71,2 Mio. Euro).

Im Vorjahreszeitraum musste Micron noch ein Minus von 128 Millionen Dollar (102,4 Mio. Euro) verkraften. Dabei profitierte Micron sowohl von den gestiegenen DRAM-Preisen als auch von der zunehmenden Verlagerung seiner Produktion in Segmente mit höheren Margen.

Beim Umsatz legte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 24 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar zu (gut 1 Mrd. Euro). Zum ersten Mal hat Micron dabei die Mehrheit seiner Umsätze mit Produkten außerhalb des traditionellen DRAM-Geschäfts erzielt. So kletterte der Umsatz mit CMOS-Sensoren um 34 Prozent.

Die NAND-Flash-Speicher machen nun fünf Prozent des Gesamtumsatzes aus. Insgesamt konnte der Hersteller seine Bruttomarge gegenüber dem Vorquartal von 19 auf 25 Prozent verbessern.

Für das laufende Geschäftsquartal erwartet Micron aufgrund der frisch abgeschlossenen Übernahme des kalifornischen Technologiekonzerns Lexar Media aber noch keine nennenswerten Zuwächse. Insgesamt hatte der Deal einen Wert von 680 Millionen Dollar (544 Mio. Euro). (rm)

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