Dell hält zum Direktvertrieb

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Trotz sinkender Wachstumsraten und schrumpfender Gewinne will Dell an seinem Direktvertriebsmodell festhalten.

Zuletzt lief es für Dell weniger gut. Nach jahrelang phantastischen Wachstumsraten kränkelt der Computerhersteller vor allem auf dem US-Markt. Dennoch will man am Direktvertrieb festhalten. Änderungen erteilte Firmengründer Michael Dell eine klare Absage: “Auf gar keinen Fall.” Und auch Vostandschef Kevin Rollins ist zuversichtlich, im Gespräch mit der Fincancial Times Deutschland erklärte er: “Unser Direktmodell ist nicht kaputt, sondern weiterhin sehr stark – aber wir müssen viele Elemente davon revitalisieren. Es wird ein, zwei oder vielleicht auch mehr Quartale dauern, um auf den rechten Weg zu kommen.”

Probleme bereitete dem Unternehmen nicht nur die US-Nachfrage. Dort schnitt man beim Support in der Kundenzufriedenheit in der letzten Zeit schlecht ab und will deshalb 100 Millionen Dollar in mehr Personal und neue Callcenter investieren. Auch der einstige Preisvorteil schrumpfte in den vergangenen fünf Jahren von 15 bis 20 Prozent auf gerade fünf Prozent, weshalb Dell sich ein striktes Sparprogramm verordnet hat. (dd)

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