Neue Technologie: Das Handy erklärt die Welt

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INQ_GeoVector.jpg Wenn man keine menschlich-sozialen Kontakte mehr hat und zu scheu ist, Fremde auf der Straße anzusprechen, dann kann man künftig sein Handy zu Hilfe nehmen. Japaner machen das schon heute so.

Eine mobile lokale Suche à la Japan sieht so aus: Man zeigt mit dem Handy auf ein Gebäude, einen Berg oder eine unbekannte Straße und die Handy-Software fängt an, sie mit Ortsbeschreibungen, Erläuterungen und Backgroundmaterial zu überschütten. Ein teuflischer Plan, auf Dauer alle Touristenführer der Welt arbeitslos zu machen?

Technisch ist die Lösung kein Zauberwerk, denn ein GPS-Empfänger bestimmt die Position, die eingebaute Kamera macht ein Foto von dem Objekt, auf das gedeutet wird und die US-Software GeoVector wertet beides aus und verknüpft es mit Datenbank-Infos – zum Beispiel mit Wikipedia oder einem Restaurantführer oder den ohnehin schon ausgefeilten Routen- und Tourenplanern.

Finanzieren soll sich das Ganze durch Werbung, die ortsgenau eingespielt werden könne – hier bietet sich eine Verknüpfung zu Gelben Seiten oder Google an. So etwas gibt es zwar schon direkt auf dem Handy als gebührenpflichtige Lokalsuche, aber die japanische Lösung könnte evtl. kostenfrei sein und hat mit dem Handy als Zeigefinger einen charmanten easy-to-use-Aspekt.

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