Der Inquirer ist weg! Der Inquirer ist doch nicht weg!

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Skandal um den britischen IT-Gerüchte-Dienst TheInquirer: In den Abendstunden des 28. Juno, im Jahres des Herrn 2006, verschwand die weltweit beliebte britische News-Website “TheInquirer” plötzlich spurlos aus dem Cyberspace. Aliens? US-Geheimdienste? Chinesische Hacker?

Hunderte, wenn nicht Dutzende erboste, verwirrte oder amüsierte Leser schrieben eben solche Kommentare und Emails an die deutsche Redaktion des Inquirer… Moment. Hier lauert der erste Fingerzeig zur Lösung des Rätsels. Es gibt also eine deutsche Version des Inq, und ihre URL wird im Browser als http://de.theinquirer.net/ angezeigt. Zusätzlich wird im (für die nächste 14 Tage als Topmeldung angezeigten) obersten Post die britische Adresse als http://uk.theinquirer.net/ beschrieben. Wie aufmerksamen TheInquirer-Lesern keinesfalls entgangen sein kann, verkaufte der gefürchtete Mike Magee seinen Laden unlängst an VNU, einen der weniger schlimmen internationalen Verlage. Jetzt kommt die Domain-Umleitung ins Spiel, ein Wunderwerk der Technik. Jeder, der www.theinquirer.net ansteuert, wird zur nationalen Ausgabe umgeleitet. Also muss es wohl auch je eine mit “fr”, “it”, “nl” oder sogar “es” geben. Nach der aufmerksamen, um nicht zu sagen, investigativen Lektüre aller Kommentare und Leserbriefe möchten wir (Ralf&Fritz) euch versichern, dass ihr trotz (oder gerade wegen) allem Getrolle unsere Lieblingsleser seid und wir auch gar keine anderen haben möchten. Und dass jeder lesen darf, was er will. In jeder Sprache. Er muss nur die richtige URL eingeben.. Mehr verlangen wir gar nicht. Danke. Vielen Dank. [fe]