iPod wird doch mit unsauberen Methoden gefertigt (Update)

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Eigentlich sollte es ein schneller Trip der kalifornischen Delegation nach Peking werden, um kurz zu checken, dass die Fabriken wie versprochen in Ordnung sind. Pustekuchen!

Die eingeleiteten internen Apple-Untersuchungen (wir berichteten) ergaben nun offenbar, dass der chinesische Partner Foxconn doch Arbeitsgesetze des Landes missachtet habe. Vor allem mussten die iPod-Montierer wohl 80 Stunden pro Monat extra arbeiten – mehr als doppelt soviel wie das Gesetz zulässt.

Foxconn-Sprecher Li Zong bestätigte diese Übertretung, betonte aber, dass die vom Staat vorgeschriebenen Minimal-Gehälter eingehalten wurden. Das soll wohl soviel heißen, dass für die Überstunden nichts extra gezahlt wurde.

Ansonsten hatte das Apple-Away-Team vor Ort in der Fabrik nichts zu beanstanden – keine Fußfesseln, keine Kinderarbeit und wohl auch genügend Platz und Luft pro Arbeitsplatz. Ob und welche Folgen die Arbeitszeit-Verstöße haben werden, ist noch offen.

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