Hacker: Aliens sind im US-Militär

Netzwerke

Ein neues Interview mit einem Hacker, der in die Netze von NASA- und Verteidigungsministerium eingedrungen war, zeigt, wie abstrus Begründungen für Hacks werden können.

Gary McKinnon, ein britischer Hacker, der sich 2001 in die Systeme der NASA und des US-Verteidigungsministeriums einschlich, gab nun dem Szene-Magazin Wired ein Interview. Der Brite glaubt, bei seinen Streifzügen gestochen scharfe Bilder von UFOs und Excel-Dateien mit dem Titel “außerirdische Offiziere” gefunden zu haben. Auch viele Dateien mit seltsamen außerirdischen Namen seien ihm aufgefallen – so sehen allerdings auch Dateien auf kaputten Datenträgern aus.

Kinnon verneint den Hinweis, er würde nur einen Grund für den Hack suchen. Wenn es ihm nur um ein Ablenkungsmanöver gegangen wäre, hätte er sich nicht die Ufologie als Thema gesucht – er wäre ja dem Spott der Öffentlichkeit ausgesetzt.

Der Hacker kann nicht mehr in die USA reisen: Dort drohen ihm 70 Jahre Gefängnis. Due Auslieferung an die USA, wie gefordert (wir berichteten) fand nicht statt. Der Film “Men in Black” habe dem derzeit freien Mann sicherlich gefallen, diskutieren User im Web den unterhaltsamen Fall. (mk)

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