Google sammelte sensible Schülerdaten

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Gestern beschimpfte der Rektor einer Schule in North-Carolina die Suchmaschine Google. Und weil er niemanden fand, dem er persönlich seinen Ärger ins Gesicht schleudern konnte, schaltete er den Richter Richard D. Boner ein, um Google Datendiebstahl und Hausfriedensbruch vorzuwerfen.

Die “Catawba County School” wirft Google vor, dass sein Suchspider sich die persönlichen und vertraulichen Daten von 619 Schülern verschafft und ohne Nachfrage veröffentlicht habe. Gut, dass machen Spider so, weil sie sich im Automatik-Modus durchs weltweite Netz wühlen. Die Schule war nur so geschockt, weil die Daten eigentlich passwortgeschützt unter Verschluss gehalten wurden.
Google verwies mittlerweile darauf, dass ihre Suchsoftware keinesfalls solche Hürden durchdringen könne. Irgendwie müsse einer der Nutzer die Daten verbreitet oder die “Tür weit offen” gelassen haben. Während des Hin und Her zwischen Richter, Schulbürokraten und Google-Emissären schalteten sich lautstark die besorgten Eltern ein, die in ihrer Frustration und Furcht gegen die Suchmaschine Stimmung machen. Allerdings gab ein Vater auch kleinlaut zu, dass seine Tochter voriges Jahr Opfer eines Identitäts-Diebstahls war, was das Loch im digitalen Sicherheitszaun der Schule erklären würde…

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