Gates versorgt Huren mit Rabattkarten

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INQ_GatesCardIndia.jpg Die “Bill und Melinda Gates”-Stiftung lässt 500 Smartcards an Prostituierte im indischen Mysore verteilen. Die chipbasierten Karten beinhalten die medizinischen Daten der Damen. Damit diese regelmäßig zur Untersuchung gehen, dient die Karte als Lockmittel: Es gibt in Läden, Boutiquen und Hotels Rabatt mit der Karte. Falls jemand nicht alle drei Monate zum Arzt geht, sperrt sich die Karte – und damit auch der Rabatt.

Das Projekt wurde gestartet, um die Sexarbeiter in der indischen Provinz – Frauen wie Männer – besser vor den sich ausbreitenden Seuchen, speziell AIDS, zu schützen. Außerdem gebe diese besondere Rabattkarte den Inhabern ein gewisses Selbstwertgefühl, ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft. Prostitution ist in Indien nicht legal, wofür aber diverse Organisationen kämpfen.

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