Apple schlägt Frankreich bei Waterloo

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Das iTunes-Gesetz wurde beschlossen: keine Nachteile für Apple, neue Rechte für Verlage, der Konsument darf schweigend bezahlen.

Keine gesetzliche Öffnung von iTunes oder anderen Online-Musikshops. Das hat das französische Parlament am Donnerstag beschlossen. Der Haken an der Sache ist stumpf und kaum zu erkennen: Theoretisch haben Verlage und Musikkonzerne hier ein Mitspracherecht. Damit nichts ausser Kontrolle gerät, wird gleich eine ganze neue Behörde eingerichtet, anzunehmenderweise auf Staatskosten. Die Gratis-Konkurrenz (“Online-Piraten”) wird mit Strafen von bis zu 300.000 Euro bedroht, damit dem Internetbusiness nichts mehr im Wege steht. Die zweite Kammer des Parlaments muss das Gesetz noch bestätigen, das gilt aber in Paris als Formsache.

Inq
Reuters