Will Finanzinvestor die Deutsche Telekom ganz kaufen?

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Die Blackstone Private Equity Group, ein Investment-Unternehmen, scheint die Telekom-Übernahme vorzubereiten, berichtet die Wirtschaftswoche.

60 Milliarden Euro will die Blackstone-Group (im Volksmund eine “Heuschrecke”) von Investoren bis zum Jahresende eingesammelt zu haben, um die Deutsche Telekom zu schlucken. Die Gruppe ist bereits “Großaktionär” mit nur 4,5 Prozent Anteilen – der Großteil von 69 Prozent liegt bei privaten und institutionellen Anlegern, denen man mit einem guten Angebot schon den Verkauf ihrer Aktien schmackhaft machen könnte, mutmaßt die Wirtschaftszeitung. Der Bund besitzt noch 14,6 Prozent, die staatseigene KfW-Bankengruppe rund 16,6 Prozent der “T-Aktien”.

Blackstone-Chef Stephen Schwarzman (Profil hier als PDF) wird von Ex-Telekom-Chef Ron Sommer beraten. Und weil Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit Privatisierungserlösen den Staatshaushalt 2007 sanieren wolle, seien weitere T-Aktien-Verkäufe fest eingeplant – ohne den Schutz des Staates sei die Deutsche Telekom mit einem Börsenwert von 53 Milliarden Euro tatsächlich ein begehrter Übernahmekandidat, meinen die Redakteure der WiWo. (mk)

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