System-Tuning ohne Registry-Rätsel
Windows XP – Registry

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Profis passen Windows mit Gruppenrichtlinien an die eigenen Wünsche an. Hier werden Einstellungen für Startmenü und Taskleiste vorgenommen.

Der Gruppenrichtlinieneditor (gpedit.msc) ist sozusagen der »Rolls Royce« unter den Systemprogrammen und bietet Optionen für lokale und für Netzwerk-Einstellungen, die bezogen auf Benutzer und Computer festzulegen sind. Die Funktionen dieses Tools reichen von umfassenden Sicherheitsrichtlinien wie zur Zugriffskontrolle, Systemüberwachung und Verschlüsselung bis hin zur Konfiguration von Windows- und Desktop-Komponenten. Der größte Vorteil gegenüber der Windows-Registrierungsdatenbank: Bei jedem Eintrag informiert Gpedit über Wirkweise und Optionen der entsprechenden Richtlinie.

Starten Sie den Gruppenrichtlinieneditor einfach mit Start/ Ausführen/gpedit.msc. Links sehen Sie den Konsolenstamm, die Richtlinien für lokale Computer mit der Computer- und der Benutzerkonfiguration. Öffnen Sie dort zum Beispiel den Zweig Benutzerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Startmenü und Taskleiste. Der rechte Bereich ist das Detailfenster. Dort finden Sie verschiedene Einstellungen (die so genannten Richtlinien), welche die Taskleiste und das Startmenü betreffen.

Markieren Sie dort einen Eintrag und klicken Sie auf das Register Erweitert, so erhalten Sie eine Beschreibung der gewählten Funktion. So können Sie etwa ungenutzte Einträge aus dem Startmenü entfernen, wie Eigene Musik, Eigene Bilder, Abmelden, Favoriten, Suchen oder sogar Alle Programme. Um Einstellungen vorzunehmen, rechtsklicken Sie auf den entsprechenden Eintrag und wählen Eigenschaften. Gpedit zeigt die Optionen an, die Sie per Mausklick wählen. Dann müssen Sie sich ab- und wieder anmelden oder den Rechner erneut starten, damit die Richtlinie Wirkung zeigt.

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