Schaltzentrale im Wohnzimmer

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Jeder mag kurze knackige Namen wie Pam, WM, Dido, SLR oder iPod. Kann da ein Gerät mit der griffigen Bezeichnung “Acer Media Center Aspire iDea 500” zum Massenverkaufsschlager werden? Bis zum Laden hat der Kunde doch wieder vergessen, wie das Teil heißt. Nennen wir es doch alle nur noch “iDea 500”, dann hat es vielleicht bessere Chancen.

INQ_AcerMediacenter.bmp Das Gerät sieht nicht wie ein Computer aus, sondern wie eine Plattform für weitere Geräte (z.B. DVD-Player, Tuner, Surroundanlage). Das ist natürlich pure Absicht, schließlich soll das Media Center (auf Basis der Intel-Viiv-Technologie) sich unauffällig ins Wohnzimmer einfügen. Das iDea 500 wirkt wie ein weiterer Player und ist mit 23 dB auch kaum lauter als ein Videorekorder. Sein Laufwerk spielt selbstredend DVDs ab, auch in HDTV, und zeichnet TV-Sendungen als Recorder auf (DVD-RW Dual Double-Layer). Die Hybrid TV-Karte empfängt analog wie auch DVB-T (optional DVB-S).
Das kontaktfreudige Gerät ist mit unzähligen Schnittstellen gesegnet. Neben flottem LAN-Anschluss gibt es auch WLAN (802.11b/g) via externer Antenne. Internet-Zugang, Funk-Tastatur und -Maus sowie eine ordentliche PC-Ausstattung – Intel Duo T2300, 1 GByte DDR II, 250 GByte SATA-II-Platte – gönnt Acer dem 1.399 Euro teurem Gerät, das in gut einer Woche zu haben sein soll.