Negativtrend: 16 Prozent weniger Technologiefirmen gegründet

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Die Zahl der Unternehmensgründungen in der Hightechbranche geht in Deutschland bedenklich zurück, warnt eine neue Studie.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung untersuchte im Auftrag von Microsoft die Entwicklung unter den Firmengründern. Deren Zahl sank gleich um 16 Prozent von 18 400 im Jahr 2004 auf 15 400 im vergangenen Jahr. “Das geringe Wirtschaftswachstum in Deutschland eröffnet für junge Unternehmen keine Perspektiven”, sucht Forschungsleiter Georg Licht nach den Ursachen.

Im Rahmen der Studie wurden 1000 deutsche Jungunternehmer nach den wesentlichen Hemmnissen bei einer Gründung befragt. Haupthindernis: die deutschen Banken. Um mehr Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen, müsse die Politik deshalb der Gründungsförderung eine höhere Priorität einräumen, fordern sie.

Unter den Start-Ups überwiegen technologieintensive Dienstleistungen wie Softwareentwicklung mit 87 Prozent. Acht Prozent bewegen sich auf dem Gebiet der höherwertigen Technik wie Chemie oder Maschinenbau. Nur 4,9 Prozent der Unternehmen wurden im Bereich der Spitzentechnologie wie der Biotechnik oder Elektronik gegründet. (rm/dd)

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