Bei Intel geht der Sensenmann um

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INQ_IntelSensenmann.jpg Längst hatte der Chiphersteller angekündigt, bei den Kosten sparen zu müssen. Dazu gehört natürlich – wie immer bei den phantasielosen Managern – der simple Stellenabbau. Und tatsächlich wurde der Vollstrecker in diesen Tagen gesichtet, wie er leise und unheimlich durch die Intel-Korridore schleicht, um sein blutiger Werk zu verrichten.

Die ersten Opfer waren bei XScale zu beweinen. Nun ging es genauso schmerzhaft bei der Software Solutions Group (SSG) weiter, deren Aufgaben teilweise an die externe Firma Marketstar gehen. Die SSG-ler haben zwei Monate Zeit, einen neue Job zu finden.
Ganz nebenbei unternahm der fleißige Sensenmann einen Abstecher nach San Diego, um im dortigen Intel-Büro schnell noch gut 150 wegzuraspeln. Im Verhältnis zum übrigen Stellenabbau lediglich eine Fingerübung für die Mittagspause. Der eigentlich Tag des (Job-) Todes soll bei Intel der 19. Juli sein. Dann werden die “pink slips” (Entlassungspapiere) gleich bündelweise ausgehändigt.