Noch ein Politskandal dank Wikipedia

Allgemein

Das Online-Lexikon ist nicht schlecht. Es bringt nur offenbar das Schlechte im Menschen an die Oberfläche, denn ständig verleitet Wikipedia die nicht so charakterfesten Menschen dazu, Beiträge manipulativ zu verändern. Das führte soeben in Down Under zu einer handfesten Polit-Krise.

Wenn sich Politiker nicht benehmen können, dann beschimpfen sie sich rüde in aller Öffentlichkeit, vergleichen ihren Gegner mit Nazi-Größen, prügeln sich im Parlament oder frisieren die Lebensläufe der verhassten Oppositon in Wikipedia. Die australische Sonntagszeitung Herald Sun brachte an den Tag, dass Sozialdemokrat Dr. Adam Carr an Dutzenden von Online-Lebensläufen der Abgeordneten “herumgedoktert” haben soll. Er habe ihnen “unerfreuliches biographisches Material” untergeschoben, zum Beispiel eine langjährige Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei. Der Beschuldigte gab zu, etliche Wikipedia-Einträge editiert zu haben, bestreitet aber die ungebührlichen Einträge. Die Oppostion kämpft nun dafür, dass Dr. Carr seinen Posten verliert.