Haben die Europäer Ahnung vom Computer? Nun ja, nicht alle…

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Bei der PISA-Studie, auf Korruptionslisten und in diversen Statistiken spielt Deutschland dieser Tage eine unrühmliche Rolle. Bestimmt zucken viele fehlgeleitete Bürokraten und allimentierte Sesselwarmhalter zusammen, wenn sich eine neue Europa-Hitliste ankündigt, egal worum es geht. Doch der gestern veröffentlichte Report des Europäischen Statistikamtes Eurostat lässt uns wieder ruhig schlafen: neben begeistert Fußballgucken und “BierflaschenmitAlltagsgegenständenöffen” können wir – ganz amtlich – noch eine Sache toll: den Computer einschalten und uns stundenlang damit verlustieren. Klingt einfach? Das kriegen aber nicht alle Europäer einfach so hin.

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Gut jeder dritte Europäer (exakt 37 Prozent) hat keine Ahnung vom Umgang mit Computern. In Deutschland sind es “nur” 21 Prozent der Bürger. Wer das wohl ist, überlassen wir Ihrer treffsicheren Phantasie. Falls Sie gerne im Urlaub E-Mail-Kontakt halten und Internet-Cafés aufsuchen, fragen Sie besser keinen Griechen. Erschreckende 65 Prozent der Bevölkerung hat nicht einmal Basis-Kenntnisse. Auch in Italien (59%), Ungarn (57%), Portugal und Zypern (je 54%) nebst Litauen (53%) sitzt mehr als die Hälfte der Bevölkerung vor dem Rechner wie die Politiker vor dem Reformstau. Übrigens gibt es auch Besser-Wessies, die uns locker den Rang ablaufen: Dänemark (10%), Schweden (11%) und Luxemburg (20%) sind die Digitalmeister, die Briten (25%) folgen uns dicht auf den Fersen.