Will Apple nun Microsoft nachahmen?

Allgemein

Das Origami-Konzept des Softwaremultis wird in Fachkreisen förmlich in der Luft zerfetzt. Die Vorgaben von Microsoft führen nicht unbedingt zu einem leckeren, luftigen und leichten Hightech-Appetithappen mit langem (Akku-) Atem. On the contrary! Warum also sollte sich Apple mit dem Thema beschäftigen? A) Mit genügend eigener Marketingpower muss man sich ja nicht an den müden UMPC-Zug hängen. B) Wäre ein tastaturloser Mobil-PC von Apple ohnehin deutlich attraktiver, ob nun Design oder Innereien.

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Ein superleichter, supertragbarer Mobilcomputer mit Apfel-Logo (kein PDA wie der Newton), sind das nur fromme Wünsche, unsere heißen Tagträume oder wilde Spekulationen? Letzteres, aber nicht von uns, denn Branchen- und Börsenbeobachter in New York wispern sich im Flur den Starttermin eines solchen Apple-Origami zu: Januar. Und da besagter Flur wohl eine Webcam besaß, weiß es nun die ganze Welt. Geholfen hat sicher auch der überraschende Verkaufserfolg des ersten Samsung-UMPC. Und dann gibt es da den immer wachen Ehrgeiz von Steve Jobs. Wenn er ein falsches Konzept im richtigen Markt sieht, dann will er es besser machen und die Nische erobern.
Und es scheint mehr als ein Gerücht zu sein, wenn Wallstreet-Analysten wie Ben Reitzes öffentich behaupten, es werde einen Apple zwischen iPod und MacBook geben. Dank Flash-Speicher soll er ultraleicht, flach und schnell werden. Für stromsparende Chips wolle Intel sorgen. Ein passendes Touchscreen meldete Apple erst neulich zum Patent an. Reitzes Namensvorschlag für den Handheld: MacBook nano.