Tele2: Versatel wird doch nicht komplett gekauft

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Der schwedische Telekom-Anbieter stoppt den geplanten Zusammenschluss mit dem Web-Anbieter Versatel. Bis zum 1. September sollen neue Entscheidungen fallen.

Der Telekommunikationskonzern Tele2 aus Schweden stoppt die angekündigte Fusion mit der niederländischen Versatel. Obwohl den Schweden bereits über 80 Prozent des niederländischen Anbieters von DSL und anderen Web-Zugängen gehören, scheint der Aufkauf der restlichen Anteile – immerhin waren 1,34 Milliarden Euro Investition geplant – nicht so einfach durchzuziehen zu sein wie angenommen.

Die heutige Mitteilung von Tele2 aus Stockholm: “Wir prüfen gemeinsam Alternativen zu einem Zusammenschluss”. Versatel Deutschland gehört bereits dem Finanzhaus Apax, der niederländische Konzern konzentriert sich inzwischen auf seinen Heimatmarkt. Ob diese “Einschränkung” der Grund für das Abblasen des Kaufs war, gab Tele2 nicht bekannt.

Tele2 denkt jedoch daran, die eigenen Niederlassungen in den Niederlanden und Belgien in die dortigen Versatel-Sparten zu integrieren und so Geld zu sparen. Die engültige Entscheidung soll aber erst bis zum 1. September getroffen werden, heißt es in der offiziellen Mitteilung der Schweden. (mk)

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