Live-Linux auf USB-Stick
Linux – Live-Version

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Live-Systeme auf CD oder DVD sind auch heute noch gültiger Standard. Doch auch der mobile Einsatz auf USB-Sticks ist möglich. Mit den richtigen Kniffen booten Sie Ihr Live-Linux direkt vom Stäbchen.

Die Live-Systeme werden meist als ISO-Images verteilt, die alle Komponenten bündeln. Für USB-Sticks mit weniger als 256 MByte Speicherplatz empfiehlt sich Damn Small Linux (DSL), das knapp 50 MByte Platz benötigt.

Laden Sie die ISO-Datei herunter und brennen Sie eine CD. Starten Sie den PC mit DSL. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Apps/Tools/Install to USB Pendrive. Um vom USB-Stick zu booten, gibt es zwei Bios-Optionen: USBZIP und USBHDD. Standard ist USBHDD, das einen USB-Stick wie eine angeschlossene Festplatte behandelt. Den Eintrag For USB-HDD Pendrive wählen. Wichtig: Stecken Sie den USB-Stick in einen freien Anschluss des Rechners, mounten Sie aber das Laufwerk nicht.

Um rauszufinden, ob und wie DSL den USB-Stick erkannt hat, tippen Sie das Kommando dmesg | grep scsi ?A 3 in eine Shell (Start über XTerminal-Icon auf dem Desktop). Folgen Sie dem Wizard und wählen Sie im nächsten Schritt Installation. Entscheiden Sie sich für die Live-CD als ISO-Lieferanten.

Jetzt können Sie noch spezielle Boot-Optionen einstellen, etwa die Auflösung oder den Autostart von Programmen. Verwenden Sie die gleichen Optionen, die Sie auch beim CD-Start von DSL nutzen. Wählen Sie de für deutsches Tastaturlayout. Jetzt wird ein bootfähiger USB-Stick mit DSL erstellt. Achtung: Alle Daten, die vorher auf dem Stick gespeichert waren, gehen dabei verloren. Um vom USB-Stick zu booten, müssen Sie natürlich auch noch im Bios die Boot-Reihenfolge anpassen und als erste Option USBHDD auswählen.

Links zum Thema:
www.gentoo.org
www.inside-security.de/insert.html
www.kanotix.com
www.knopper.net/knoppix

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