Weltmeisterschaft: Angola wird Brasilien schlagen

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Was, Angola hat eine bessere Chance als Brasilien, den Titel zu holen? Oh ja, und noch erstaunlicher, die Angolaner werden sich nicht darüber freuen. Wie das? Weil dieser Wettbewerb nicht auf dem Fußballplatz stattfindet, denn es geht darum, wer im Rahmen der WM der Weltmeister beim Verteilen von SPAM und Spyware wird. Laut McAfee kann sich Brasilien mit Platz zwei “trösten”.

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Auch Virenforscher sind Fußballfans und daher wollten sie herausfinden, welche der teilnehmenden Nationen eigentlich hinter den Kulissen am meisten Schaden anrichtet. So haben sie die Websites der Teams und ihrer Spieler analysiert – immerhin 736 Stück. Und siehe da, die angolischen Sieten bringen den fußballbegeisterten Surfern das höchste Risiko, sich digital anzustecken.
Die Virenforscher haben ihre Suchergebnisse in der Datenbank von SiteAdvisor eingetragen. Aktueller Stand: 24 Prozent der angolischen Adressen sind riskant, 17 Prozent der brasilianischen nicht koscher. Auf den Plätzen folgen Portugal, Argentinien und die USA. Bis zum Ende des Turniers können sich die Zahlen noch etwas ändern, doch die Reihenfolge scheint recht stabil. Der “gefährlichste” Fußballspieler: Luis Mamona Joao ‘Lama’ aus Angola. Eine Suche nach seinem Namen bringt Ergebnisse, von denen 45 Prozent zu fragwürdigen Webadressen führen.
“Fußballfans entwickeln tiefe Gefühle für ihr Land, ihren Club und ihren Lieblingsspieler. Das wissen leider auch die bösen Jungs, die vor allem die WM für ihre geldgierigen Fallen nutzen”, warnt SiteAdvisor-Manager Chris Dixon.