Studie: Branchenbücher/Gelbe Seiten werden links liegen gelassen

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Marktforscher fanden soeben heraus, dass die klassischen Suchmaschinen sowohl beim Online- als auch beim Offline-Kauf zunehmend eine wichtige Rolle spielen.

Im Rahmen der Internet-Studie “WWW-Benutzer-Analyse W3B” untersuchte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß spezifische Fragen zum Thema “Suchen im Internet”. Ergebnis: Google & Co. werden nicht nur benutzt, um bestimmte Produkte zu finden, sondern auch, um nach lokalen Geschäften und (Offline-) Händlern der Region zu fahnden. Dabei greifen beachtliche 75 Prozent der Befragten in erster Linie auf Google und nicht auf die spezialisierten Online-Branchenverzeichnisse zurück.

Wird eine klassische Suchmaschine für die Einkaufsrecherche genutzt, dann geschieht dies, um bestimmte Produkte zu finden (77,9 %), um Preise zu vergleichen (65,5 %), um bestimmte Hersteller zu finden (56,4 %) oder um Online-Shops zu entdecken (43,9%).

Im Rahmen dieser Umfrage fanden die Markforscher zum ersten Mal Hinweise darauf, dass Internet-User zwischen 25 und 75 Prozent ihrer Online-Zeit nicht mehr auf den großen bekannten Webportalen, sondern auf unbekannteren Websites zu Spezial-Themen verbringen. Die Amerikaner nennen den Effekt das “Long Tail” Phänomen. Mehr Einzelheiten über die Studie und einige Charts finden Sie hier.

Autor: fritz
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