Deutschland bei E-Government, Breitband- und Drahtlos-Internet zurück

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Eine Studie attestiert der Bundesrepublik in einigen wichtigen IT-Bereichen Nachholbedarf.

Für die Studie Monitoring Informationswirtschaft haben TNS Infratest und das Institute for Information Economics (IIE) für das Bundeswirtschaftsministerium die deutsche ITK-Wirtschaft unter die Lupe genommen. Im 65-Länder-Vergleich rangiert diese auf Rang zwölf, gleichauf mit Kanada. Vor allem in den Bereichen Internet-Telefonie, Medien-Konvergenz und Radio Frequency Identification (RFID) ist die Bundesrepublik demnach gut aufgestellt. Potenzial sehen die Experten allerdings noch bei E-Government-Diensten und beim Breitband-Internet – vor allem bei der Versorgung von Privathaushalten bestünde Nachholbedarf, da DSL-Alternativen vernachlässigt würden. Auch bei Drahtlos-Technologien hinkt Deutschland hinterher: Während etwa in Großbritannien auf 100 000 Einwohner 21 WLAN-Hotspots kommen, sind es bei uns nur zehn. Zudem liegt die UMTS-Penetration nur bei 2,8 Prozent, zum Vergleich: Japan kommt auf 17,5 Prozent. (dd)

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