Windows schneller starten
BIOS – ACPI-Ruhezustände

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Die wachsende Zahl von im Hintergrund laufenden Programmen wie Virenscanner, Firewalls oder Spam-Blocker führt dazu, dass der Windows-Start immer länger dauert.

Die wachsende Zahl von im Hintergrund laufenden Programmen wie Virenscanner, Firewalls oder Spam-Blocker führt dazu, dass der Windows-Start immer länger dauert. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die Nutzung der ACPI-Ruhezustände Suspend-to-RAM (S3) und Suspend-to-Disk (S4).

Der Vorteil dieser Energiesparmodi ist, dass der Rechner im Vergleich zum gewöhnlichen Bootvorgang schneller wieder betriebsbereit ist. Der S3-Modus deaktiviert alle Komponenten bis auf den Arbeitsspeicher, der über die Stand-by-Leitung des Netzteils weiterhin mit Spannung versorgt wird. Allerdings reicht es schon, wenn ein einziges Gerät oder dessen Treiber Probleme macht, und das System lässt sich nicht mehr in den S3-Modus versetzen.

S1 braucht mehr Strom
Bestenfalls klappt noch der S1-Modus, in dem jedoch das Netzteil und meist auch der Prozessorlüfter weiterlaufen, also der Stromverbrauch deutlich höher ist. Die Wahl zwischen dem S3- und dem S1-Modus erfolgt im Bios- Setup.

Unter Windows wird er aktiviert, indem man den Rechner in den Stand-by-Modus schickt. Dagegen schreibt das Betriebssystem im S4-Modus ein Abbild des Arbeitsspeichers auf die Festplatte und schaltet alle Komponenten inklusive RAM aus. Alle beim Abschalten geladenen Anwendungen und offenen Dateien stehen nach dem Booten sofort wieder zur Verfügung.

Unter Windows nennt sich der S4-Modus Ruhezustand. Er ist verfügbar, wenn Sie beim Klickauf den usschalten- Button im Startmenü die [Shift]-Taste halten. Damit der Ruhezustand zur Verfügung steht, muss er allerdings erst einmal über die Energieoptionen in der Windows-Systemsteuerung eingeschaltet werden. Nutzbar sind die ACPI-Ruhezustände ab Windows 98 SE und 2000. Informationen zu Linux gibt die Seite acpi.sourceforge.net.

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