Malprogramm: Corel Painter Essentials 3
Digitales Künstleratelier

Software

Wer in kurzer Zeit seine Digifotos in ansprechende Gemälde verwandeln will, ist mit Corel Painter Essentials gut bedient. Das Malprogramm zeichnet sich vor allem durch seine vielfältigen Malwekzeuge aus.

Testbericht

Malprogramm: Corel Painter Essentials 3

Mit Painter Essentials 3 wendet sich Corel an Kreative, die ihre Digifotos mit wenig Aufwand in Gemälde verwandeln oder die selbst Bilder malen wollen. Dank drei neuer Malpaletten sind in wenigen Schritten individuelle Kunstwerke angefertigt: Mit Malgrund erhält das Bild einen bestimmten Stil, wahlweise mit Rahmen. Anschließend legt der Befehl Schnelles Klonen ein Duplikat des Fotos an, in dem gemalt werden kann. In der Palette Automatisches Malen wird die Druckstärke und Strichbreite eingestellt. Dann genügt ein Klick auf den Button Abspielen, und nach dem Zufallsprinzip entsteht ein Gemälde, etwa mit einer Aquarell-Optik.

Im Test mit einem Wacom-Art-II-Tablett lassen sich in ein bis zwei Minuten durchaus sehenswerte Gemälde anfertigen, die zur Weiterbearbeitung in anderen Bildbearbeitungen eingelesen werden können. Im Test funktioniert der Export nach Paint Shop Pro X und Photoshop Elements 4 einwandfrei.


Neue Künstlerölfarben

Malprogramm: Corel Painter Essentials 3

Schon in der Vorgängerversion war die Auswahl der Malwerkzeuge groß. Version 3 hat fünf Künstlerölfarben mehr, die sich im Test auf der Leinwand wie echte Ölfarben verhalten: Wenn die Farbe nach dem Auftragen zu Ende geht, verblasst der Malstrich. Allerdings ist es nicht wie beim großen Bruder Painter IX.5 (500 Euro) möglich, Feuchtigkeit, Zähflüssigkeit, Mischungsverhältnisse und Menge der Ölfarben einzustellen.

Nicht immer selbsterklärend ist die Bedienerführung. Teilweise stimmen die im Handbuch angegebenen Befehle nicht mit den Programmbefehlen überein. Auch lassen sich mehrere Bilder im Datei-Öffnen-Dialog nicht per -Taste zeitgleich öffnen, und auch der Wechsel zwischen Dateien über den Befehl Fenster klappt nicht.

Experimentierfreudige erhalten ein vielseitiges Kreativ-Tool, wenn auch nicht mit dem gewaltigen Umfang eines Painter IX.5.


Testergebnis

Malprogramm: Corel Painter Essentials 3

Hersteller: Corel
Produktname: Corel Painter Essentials 3

Internet: Corel Homepage
Preis: 100 Euro (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
– drei neue Fotomalpaletten
– Funktion Schnelles Klonen vereinfacht Klonen
– neue Künstlerölfarben
– Datenaustausch mit Photoshop, Photoshop Elements

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme: Windows 2000/XP, Mac
Prozessor: Pentium II/500 MHz
Arbeitsspeicher: 256 MByte RAM

Fazit
Dank vielfältiger Malwerkzeuge, leistungsstarker Klonfunktionen und verschiedener Papierstrukturen gelingen mit Painter Essentials ansprechende Bilder.

Gesamtwertung: gut
Ausstattung (30%): gut
Leistung (40%): gut
Bedienung (30%): befriedigend