Wimax-Flop: Kein Interesse an der Schweiz

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Die Schweizer Lizenzvergabe für drahtlosen Breitbandanschluss (Broadband Wireless Access) endete mit nur einer einzigen Zuteilung zum Minimalpreis.

Das überraschend schlechte Ergebnis der “Versteigerung” gab gestern die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom offiziell bekannt. Eine einsame Konzession wird an Swisscom Mobile vergeben, die als einzige ein Mindestgebot (rund 3,9 Millionen Euro) abgab. Drei BWA-Lizenzen zum Aufbau eines Wimax-Netzes wollte die Schweiz zulassen.

Die Swisscom ist nun verpflichtet, bis spätestens 31. Dezember 2007 den kommerziellen Betrieb aufzunehmen. Auf Gebote verzichteten übrigens die Deutsche Breitbanddienste GmbH, Orascom Telecom Holding S.A.E., Swissphone Invest Holding AG und TDC Switzerland AG. Was mit den nicht vergebenen Frequenzen geschehen soll und ob diese später erneut ausgeschrieben werden, steht derzeit noch nicht fest. [rm/fe]

Autor: fritz
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