Kingston zeigte den besten Mediaplayer der Messe (Computex 2006)

Allgemein

Der Spezialist für Speicherlösungen überraschte gestern in Taiwan mit einem bemerkenswerten Player, der aus einem grauen Meer von neuen Konkurrenzprodukten wie ein Leuchtturm herausragt.

Kingston beschäftigt sich überwiegend mit Memory-Sticks. Daher hat wohl niemand mit dem K-PEX (Kingston Portable Entertainment eXperience) gerechnet. Noch vor Weihnachten soll das Gerät in Varianten zu 1, 2 und 4 GByte zu haben sein.
Zunächst einmal erledigt der Musikplayer mehr als seine Pflicht und verarbeitet die Formate AVI, viele MPEG-Varianten, WMV, ASF, MP3, OGG, WAV sowie JPEGs und TXT. Die eingebaute Software erledigt gewünschte Konvertierungen und auch das Kodieren von Songs oder Filmen. Damit lässt sich also beinahe alles auf dem K-PEX darstellen, außer vielleicht PDFs.
Der hochwertig wirkende 2 Zoll-Bildschirm liefert 200 x 176 Pixel Auflösung. Wer seine Filme daran anpasst, bekommt viele Stunden Bildmaterial in den Speicher hinein. Eine Batterieladung reiche laut Kingston bis zu 18 Stunden. Wer allerdings Videos abspielt, muss wohl mit deutlich weniger rechnen.
Damit nicht genug, springt das Gerät auch als digitales Diktiergerät ein. Und noch eine Funktion hat sich Kingston vom Handy abgeschaut: Der Player lässt sich mit Java-Games füttern, die zum Beispiel direkt vom Handy oder vom Online-PC aus zu überspielen sind. Einige Titel sollen bereits von Haus aus auf dem System vorinstalliert sein.
Und die Preise? 120 Dollar (95 Euro) für die 1 GByte-Version, 160 Dollar (126 Euro) für 2 GByte. Ein durchaus attraktives Angebot.